Wo läuft was?
An drei Orten: auf deinem Gerät, auf unserem Server in Wien und bei den anderen Mitgliedern. Dein Gerät hält alles Persönliche. Der Server vermittelt und hält das gemeinsame Wissen. Die Mitglieder arbeiten füreinander.
| Ort | Was dort liegt | Was dort nie liegt |
|---|---|---|
| Dein Gerät | Gespräche, Dateien, Gedächtnis, Skills, Einstellungen, bei Grafikkarte das Modell | Daten anderer Mitglieder |
| Server in Wien | gemeinsames Wissen, Landkarte der Geräte, Tagesbilanz, Programm und Updates | Gespräche, Namen, E-Mail-Adressen |
| Andere Mitglieder | die Frage, während sie beantwortet wird, und die Auszüge dazu | wer gefragt hat |
Auf deinem Gerät
Das Programm ist ein Fenster wie ein Chat. Darin liegen deine Gespräche, deine Dateien und Bilder, dein Gedächtnis (das, was du der KI mit „Merk dir“ gesagt hast), deine Skills und deine Einstellungen. Hat dein Gerät eine Grafikkarte ab 6 GB, läuft die KI selbst dort: ein frei lizenziertes Modell, das das Programm einmal herunterlädt und dann ohne Internet befragen kann. Nichts davon verlässt den PC, außer du schickst eine Frage ab.
Der Server in Wien
Er ist der Koordinator, kein Rechenzentrum, und tut fünf Dinge: Er vermittelt Fragen von Geräten ohne Grafikkarte an einen freien PC. Er hält das gemeinsame Wissen: Abschnitte aus Quellen mit klarer Lizenz, dazu das, was Mitglieder für alle nachgeschaut haben, mit Ablaufdatum. Er verteilt Rechenarbeit und prüft die Ergebnisse. Er zählt die Tagesbilanz. Und er liefert das Programm und seine Updates aus. Er speichert keine Gespräche und kennt keine Namen, nur Gerätekennungen.
Bei den Mitgliedern
Ein PC, der eingeschaltet ist und nichts tut, holt sich am Server Arbeit: Abschnitte aufbereiten, damit die Suche sie findet; zu jedem Abschnitt eine Zusammenfassung mit Fragen und Antworten schreiben; die Arbeit eines anderen prüfen; in der Früh Wetter und Schlagzeilen vorholen; und, wenn es stark genug ist, Fragen anderer Mitglieder beantworten. Der antwortende PC erfährt nicht, wer fragt.
Der Weg einer Frage
- Du tippst oder sprichst die Frage ins Fenster oder auf der Handy-Seite.
- Das Programm sucht passende Auszüge: im gemeinsamen Wissen und in deinem eigenen am Gerät. Fragst du nach Wetter oder Schlagzeilen, holt es sie aus dem Netz.
- Hat dein Gerät eine Grafikkarte, antwortet es selbst. Sonst nimmt ein freier PC der Community die Frage, mit den Auszügen, ohne deinen Namen.
- Die Antwort kommt Wort für Wort zurück. Darunter stehen die Quellen und die Ampel je Satz.
- Der Server löscht die Frage, sobald du die Antwort hast.
Zu Hause: ein PC für alle Geräte
Hast du einen starken PC und einen schwachen Laptop, koppelst du sie wie einen Fernseher mit der Fernbedienung: Der PC zeigt einen Code, der Laptop tippt ihn ein. Danach beantwortet der PC die Fragen des Laptops über das Heimnetz, verschlüsselt, ohne Umweg über Wien und ohne dass etwas das Haus verlässt.
Geplant: Speicher in Scheiben bei den Mitgliedern
Heute liegt das gemeinsame Wissen in Wien, klein gehalten. Geplant ist, dass es in Scheiben auf den PCs der Mitglieder liegt, jede Scheibe dreifach, innerhalb der Grenze, die jedes Mitglied freigibt. Der Server hält dann nur die Landkarte. Das ist der Grund, warum wir mit 50, 400 oder 40 000 PCs ohne Rechenzentrum auskommen wollen. Gebaut ist es noch nicht.
Kapitel 2, Stand 21.09.2026, Bau 2026-09-21a und Dienst 1.16. Sichtbar im Programm unter „Was verlässt meinen Rechner“ und „Am Server gespeichert“. Geplant: der Speicher in Scheiben.
