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KIplatz ausprobieren

Urheberrecht und KI-Training

KIplatz lernt aus allgemeinen Wissensfragen, aus Wikipedia und aus Seiten, die beim Nachschauen gelesen wurden. Hier steht, nach welchen Regeln das geschieht, was nie ins Training kommt und wie Rechteinhaber sich bei uns melden. Wir halten uns an das österreichische Urheberrechtsgesetz (§ 42h UrhG, Text und Data Mining) und richten uns nach dem Kapitel Urheberrecht des Verhaltenskodex der EU für KI-Modelle.

Kurz gesagt

Wir lernen nur aus frei zugänglichen Inhalten. Hat ein Rechteinhaber KI-Training in maschinenlesbarer Form oder mit einem Satz auf seiner Seite ausgeschlossen, bleibt der Inhalt draußen. Ins Training kommt nie ein längeres Stück wörtlich. Meldet sich ein Rechteinhaber, sperren wir den Inhalt sofort und antworten innerhalb von 48 Stunden. Dafür braucht es keinen Anwalt und keine Abmahnung, eine Mail genügt.

Woraus KIplatz lernt

Das Modell von KIplatz beruht auf Ministral 3 von Mistral AI (Apache-2.0-Lizenz). Die Community trainiert es auf ihren eigenen Rechnern nach. Lernstoff sind Fragen mit Antworten zu Wikipedia-Artikeln und zu Quellen mit klarer Lizenz, allgemeine Wissensfragen aus der Community samt Antwort, wenn mehrere Mitglieder die Antwort bestätigt haben, und geprüfte Berichtigungen der Mitglieder. Gespräche und Fragen über eine Person sind nie Lernstoff, siehe So lernt KIplatz dazu.

Bevor wir trainieren, veröffentlichen wir die ganze Lernliste. Jeder kann nachsehen, was darin steht.

Nur frei zugängliche Seiten

Unser Programm liest nur Seiten, die ohne Anmeldung und ohne Bezahlung frei zugänglich sind. Bezahlschranken, Anmeldungen und Kopierschutz umgehen wir nicht, und unser Programm kann das auch gar nicht: Es hat keine Zugangsdaten und liest eine Seite nur so, wie sie jeder ohne Anmeldung sieht. Seiten, die für Raubkopien bekannt sind, und Seiten mit Liedtexten kommen nie in die Lernliste.

Unser Leseprogramm meldet sich als „CommunityAI-Wissen“. Es hält sich an die Datei robots.txt jeder Seite.

Wie Rechteinhaber KI-Training ausschließen

Ein Inhalt kommt nicht in die Lernliste, wenn eines davon zutrifft:

Was einmal ausgeschlossen ist, prüfen wir vor jedem neuen Training wieder. Ein Vorbehalt, den ein Rechteinhaber später setzt, gilt ab dem nächsten Training.

Nichts wird wörtlich gelernt

In die Lernliste kommt keine Antwort, die zehn oder mehr Wörter am Stück genau so enthält wie ihre Quelle. Das gilt für Seiten aus dem Internet genauso wie für Wikipedia. So lernt das Modell Wissen und keine fremden Texte auswendig. Berichtigungen von Mitgliedern dürfen höchstens 500 Zeichen lang sein.

KIplatz darf nicht dazu verwendet werden, geschützte Werke wiederzugeben oder zu verbreiten, etwa Liedtexte, Bücher oder Artikel hinter einer Bezahlschranke. Das steht auch in den Nutzungsbedingungen.

Meldung von Rechteinhabern

Findet jemand ein eigenes Werk in der Lernliste, im gemeinsamen Wissen oder in einer Antwort von KIplatz, genügt eine Mail an melden@kiplatz.at mit dem Betreff „Urheberrecht“. Hilfreich sind:

Fehlt etwas davon, fragen wir nach. Eine Meldung bleibt nicht liegen, nur weil sie unvollständig ist.

Unsere Zusagen nach einer Meldung

Wir entfernen gemeldete Inhalte rasch und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Wer seine Rechte verletzt sieht, möge sich bitte zuerst bei uns melden: Eine berechtigte Meldung erledigen wir ohne Kosten für die meldende Person. Eine kostenpflichtige Abmahnung ist dafür nicht nötig.

Antworten von KIplatz

Antworten schreibt eine KI. Sie nennen ihre Quellen, damit man nachlesen kann, woher etwas stammt. Wer eine Antwort weiterverwendet, achtet selbst darauf, keine Rechte Dritter zu verletzen, so wie bei jedem anderen Text.

Ansprechstelle

Für Fragen zum Urheberrecht und zum Training: melden@kiplatz.at. Anbieter ist Philipp Rainer, Oberweis 16, 4664 Laakirchen, Österreich (Impressum). Wir antworten auf Deutsch und Englisch.

Stand 05.10.2026.